Am 21.3. berichtete die Evangelische Kirchenzeitung über „Space Prophet“:

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#TeamVolkskirche

Lang, aber absolut lesenswert. Gedanken meines Nachbarn und Amtsbruders Philipp Kurowski zu Gegenwart und Zukunft der Volkskirche.

Philippika

Der Titel ist schon ein Widerspruch in sich: Hashtag-Team-Irgendwas, das suggeriert, man wolle etwas ganz Freshes, Hippes, Begeisterungsfähiges zum Trenden bringen. Das ist in Verbindung mit dem Wort Volkskirche geradezu lächerlich, vielleicht sogar rührend. So als würden sich Leute im Rundfunkrat, lauter mittelalte Herren mit eigenwilligem Klamottengeschmack einigen, wir machen jetzt auch mal was für die jüngere Generation und starten #TeamGEZ in den Sozialen Netzwerken. Wir ahnen, dass es ein Rohrkrepierer wird. Oder in einem Shitstorm aus Spott und Häme versinkt.

Nur die Volkskirche ist ähnlich unpopulär wie die „Zwangsabgabe“ für den „Staatsfunk“. Nun hat gerade ein sehr kluger Mensch ein sehr kluges Plädoyer für öffentlich-rechtliche Medien und von der Allgemeinheit zu tragende Kosten dafür gehalten. Weil die Privatisierung von Information und Meinungsbildung aufgrund unserer psychischen und neurophysiologischen Verfasstheit untragbare Risiken bedeutet. Ein langer Artikel, und er hat mich überzeugt. Gilt das auch für die Privatisierung der Religion? Ich meine…

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